ARGE-LSB

Lebensberatung in Niederösterreich

Ausbildungverordnung

Die Ausbildung Lebens- und Sozialberatung ist im BGBl 140/2003 und BGBl 112/2006 Lebensberaterverordnung geregelt.

Den Ausbildungsinstituten steht es frei, welchen der anerkannten methodischen Schwerpunkte sie in der Ausbildung zu setzen. Auch entscheiden die Ausbildungsinstitute darüber, ob Inhalte vermittelt werden über die vorgeschriebene Stundentafel hinausgehen. Einige Ausbildungsinstitute haben die Inhalte der Ausbildung Ehe- und Familienberatung inkludiert und damit eine Gleichstellung vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend gemäß Familienförderungsgesetz erhalten.

Jeder Ausbildungslehrgang muss zertifiziert werden und bekommt eine Zertifizierungsnummer die Ihnen das Ausbildungsinstitut nennt.

Prinzipiell ist der Ausbildungsvertrag ein zivilrechtlicher Vertrag zwischen dem Ausbildungsinstitut und dem/der TeilnehmerIn. In diesem Vertrag sind die Ausbildungsbegingungen geregelt. Wie empfehlen eine Kopie zu verlangen.

Bei der Kostengestaltung ist es vorteilhaft, etwaige weitere Kosten - die über die Ausbildungskosten hinausgehen wie Übernachtungen, Seminarhotel, Ausbildungsorte etc. - vor Vertragsabschluss zu hinterfragen und sich ebenfalls schriftlich geben zu lassen.

Überzeugen Sie sich bitte, dass Sie die Ausbildungsfelder Supervision und Selbsterfahrung bei ausbildungsberechtigten Personen absolvieren. Wenn Sie die Einheiten bei nicht ausbildungsberechtigten Personen gemacht haben werden diese nicht anerkannt.

Ausbildungsberechtigt sind: LebensberaterInnen mit aufrechten Gewerbeschein und:
        für Supervision: mit 100 Stunden Zusatzausbildung in Supervision
        für Selbsterfahrung: mit insgesamt 250 Stunden eigener Selbsterfahrung.
sowie Psychotherapeuten, Klinische- & Gesundheitspsychologen mit mindestens 5 Jahren Eintrag in die Berufsliste des Gesundheitsministeriums.

Darf ich für die Beratungstätigkeit während meiner Ausbildung Geld verlangen?

 Dazu gibt es von der Bundesebene eine -> Stellungnahme. 

 „Lebens- und SozialberaterInnen in Ausbildung und unter Supervision“ sind berechtigt von ihren KundInnen jene Aufwendungen, die ihnen im Zuge ihrer Beratungs- und Betreuungsleistungen entstehen (zum Beispiel Raummiete, Fahrtspesen), zu verlangen.   ......   Die im Rahmen der fachlichen Tätigkeit zu absolvierenden Beratungs- und Betreuungseinheiten dürfen nicht gewerbsmäßig erfolgen. (Es darf keine Ertragserzielungsabsicht erkennbar sein)

 

  NEU: Fortbildungslehrgänge für LebensberaterInnen (Psychologische Beratung)

  • Supervision
  • Stressmanagement und Burnout-Prävention

Die Registrierung dieser Fortbildungslehrgänge erfolgt durch die beim Fachverband eingerichtete Registrierungsstelle für Fortbildungslehrgänge für LebensberaterInnen (Psychologische Beratung) für Supervision und für Stressmanagement und Burnout-Prävention.  Die diesbezüglichen Antragsunterlagen können beim Fachverband beantragt werden.